Bouldern beim DAV
Was ist eigentlich Bouldern? Wenn auch Du dich fragst was sich eigentlich dahinter verbirgt, hier eine kleine Einführung in Sachen Bouldern:
- Bouldern bezeichnet soviel wie "Ausprobieren" oder "Tüfteln" an einer Kletterwand.
- Kennzeichnend für diese Art des Kletterns - auch Bouldern - genannt ist die niedrige Absprunghöhe. Ein Seil ist daher nicht notwendig. Wer einen anvisierten Griff nicht halten kann, landet sicher auf einer sogenannten Bouldermatte, die mit einem typischen Weichboden in einer Turnhalle vergleichbar ist.
- Bouldern macht riesigen Spaß. Anders als beim Klettern ist hier viel mehr kommunikatives Miteinander möglich. Zusammen mit anwesenden Boulderern oder Freunden können im Team Boulderproblemstellen geknackt werden oder gemeinsam schöne Kletterzüge überlegt werden.
- Durch spielerisches Ausprobieren in niedriger Absprunghöhe kann man sich relativ schnell mit viel Spaß tolle Techniken und Kraft aneignen. Diese Form des Kletterns fördert zudem die Koordination und Beweglichkeit. in kaum einer anderen Sportart wird der Bezug zum eigenen Körper so deutlich wie beim Bouldern.
- Positiv ist, dass auch Anfänger diese Form des Kletterns sofort ausprobieren können. Sicherungstechniken und der Umgang mit dem Seil sind nämlich für das Bouldern nicht notwendig. Anspruchsvolle und spannende Boulder gibt es für jedermann ganz unabhängig des gekletterten Schwierigkeitsgrades!
- Besonders vorteilhaft am Bouldern ist auch, dass mit weniger Zeitaufwand und nicht zwingend mit Kletterpartner schnell trainiert und sich auspowert werden kann.
- Klettern und Bouldern ergänzen sich fantastisch. Wie heißt es so schön: kein Kletter-Meister ist bisher vom Himmel gefallen! Ganz im Gegenteil: Lediglich durch ständiges spielerisches Ausprobieren und Austüfteln in der Vertikalen kommen Kletterer ihren Zielen Griff für Griff näher.
Neugierig geworden?
Hast du Lust bekommen, Bouldern einmal auszuprobieren. Schau doch einfach mal vorbei und lass Dich überraschen.
Hier einige Bilder: Boulderraum
